Dienstag, 28. Juni 2011

Wenn einer eine Reise tut ...

… Ohne Worte !




An fliessendes Portugiesisch war Anfang April noch gar nicht zu denken, als ich seinerzeit – ja, es ist schon laaaaange her – meine erste Reise fast ganz allein, nur mit meinem kolumbianischen „Boyfriend“ (das behauptet er seit Kurzem) bewaffnet, buchte.

Eigentlich sollte die Reise ans Meer gehen – und zwar über Ostern. Doch da absolut ALLES ausgebucht war, haben wir uns direkt entschieden, die Juni-Feiertage unter Dach und Fach zu bringen. Und so buchten wir uns 4 Tage Foz do Iguacu … Flug, Übernachtung, Frühstück.
Schon in der ersten Woche wurde meine Kreditkarte überstrapaziert … Sanftes Eingewöhnen :-)

Gebucht war. Bezahlt war auch. Und vergessen war’s auch fast. Also, so Anfang Juni kam dann das Bewusstsein, dass da noch eine Reise schlummert … Und während ich mir mit Tuti im Urwald den Weg frei schaufle, kümmert sich mein „Boyfriend“ um die Tickets. Da dies diesmal nicht in meinen Zuständigkeitsbereich fällt, fällt es mir noch nicht mal im Traum ein, mich um Flugzeiten, Flugdaten oder Ähnliches zu kümmern. Wichtig ist nur, dass ich weiss, dass es am Donnerstag, 23.06. losgeht – und zwar nach Foz – und am 26.06. alles wieder retour geht – und zwar nach Sao Paulo. Mehr muss ich nicht wissen.

Javier (oder Schavjer, wie ihn die Brasilianer nennen) und ich beschliessen, mit dem eigenen Mietwagen zum Flughafen Guarulhos zu fahren. Das Parken dort ist nicht teuer und ausserdem gefällt uns der Gedanke, flexibel zu sein.
0800 am Donnerstag Morgen – Abfahrtszeit in Vila Olimpia!

Soviel zur Vorgeschichte.

Der Abreisetag fängt schon mal gut an …
Ich hab nen Hals wie ne Keksdose, da mich mein Abholer warten lässt. Fast 45 Minuten zu spät kommt er an und dann muss er noch im Koffer was suchen. Das kann ich ja leiden, wie Halsschmerzen. Doch was soll’s, jetzt scheint der Kolumbianer dann doch noch Brasilianer zu werden … Nicht ärgern MJ, alles wird gut …

Um die Sache nicht schlimmer zu machen, beschliesse ich, zunächst mal die Klappe zu halten und nichts zu sagen. Genervt bin ich dennoch …
Wir fahren und reden nicht. Ich kenne allerdings den Weg zum Flughafen … So glaube ich zumindest …
Wenige Kilometer, nachdem wir Vila Olimpia verlassen haben, lotse ich Javier auf die falsche Spur und wir verfahren uns. Es wird immer später, wir sind auf der falschen Autobahn und jetzt müssen wir auch noch Maut bezahlen … Nicht nur einmal, nein zwei mal, denn nach dem „Retorno“ blechen wir grad noch mal … Ich nehm’s auf meine Kappe, nuschel ein „Tschuldigung“ in meinen Bart und schweige weiter.

Im weiteren Verlauf keine weiteren Probleme mehr. Wir erreichen den Flughafen, parken und gehen zum Check-In. In der Schlange zum Security Check dann Javier’s böses Erwachen: Er hat den falschen Pass dabei. Einen Pass, der ein gültiges US Visum enthält, jedoch als Reisedokument nicht mehr gültig ist. Na super ! Reisen kann er zwar, aber auch nur, weil er die kolumbianische ID dabei hat, doch für Argentinien ist die unbrauchbar … Nein, ich sage nichts. Schweige in mich hinein und denk mir meinen Teil …

Langsam aber sicher komm ich in Urlaubsstimmung. Neugierig bin ich, was mich alles erwarten soll und erwarten wird.
Wir landen, finden das Gepäck und begeben uns nach draussen. Wir werden erwartet und zum Bus begleitet. Kaum sitzen wir, beginnt der Guide mit seinem Monolog. Ein weiteres mal an diesem Tag krieg ich nen dicken Hals, nicht dass dieser nicht schon weil wegen der Erkältung dick gewesen wäre. Der Guide redet wie Pamela. In einem Rutsch. Ohne Luft zu holen. Und nur Portugiesisch. Man sollte meinen, ich sei der Sprache nach nunmehr drei Monaten mächtig. Doch das bin ich eben nicht. Zumindest nicht in Lichtgeschwindigkeit. Die nette Familie aus Sao Paulo erbarmt sich und übersetzt und ich bin im Bilde.

Am Abend versuchen wir es, mit der Meute nach Argentinien zu kommen, um dem Duty Free Shopping zu frönen. Lange Rede kurz: Javier wird der Eintritt nach Argentinien verweigert und somit steigen wir aus dem Bus aus, fahren mit dem Taxi zurück ins Hotel und spielen Minigolf, während wir uns das ein oder andere Bier gönnen.

Am Freitag schau ich mir die argentinischen Wasserfälle an, während sich mein „Boyfriend“ Itaipu, der Welt zweit grösstes Wasserkraftwerk, anschaut. Überwältigt bin ich von den Wassermassen. Reizüberflutung an allen Fronten. Den Dschungel hab ich noch nicht richtig verarbeitet und jetzt das hier … Ich versuche alles in Bild festzuhalten und gebe mich voll und ganz der Natur und dem sich mir bietenden Wasserschauspiel hin.

Einige Stunden später treffe ich Javier wieder und wir begeben uns gemeinsam auf die „Iguacu-Explorer“ Tour. Ein bisschen schippern auf dem Paraná. Ein bisschen schippern auf dem Iguacu. Rechts ein wenig Brasilenien, links ein wenig Argentinien und direkt am Paraná gelegen, Paraguay … Spannend, solch ein Dreiländereck … Unweigerlich muss ich ans Deutsche Eck Koblenz denken …
Alles verläuft ohne Zwischenfälle.

Samstags schauen wir uns die brasilianische Seite der Wasserfälle an. Javier darf mit, weil wir ja die Grenze nicht überschreiten. Auch hier ist es beeindruckt, wenngleich nicht ganz so sehr, wie es das auf der anderen Seite des Iguacu war. Und dann folgt die Fahrt mit dem Speedboat und dem Eintauchen bis fast unter den Wasserfall … Nass bis auf die Haut – so stand ich nicht da, aber der Javier … Der war ganz arg nass und mein Cape hat alles gut fern gehalten.

Sonntags dann noch der Besuch im Parque das Aves. Vögel schauen, viele Fotos machen und am Nachmittag dann der Aufbruch wieder in Richtung Flughafen. Um 1700 der Transfer zu Flughafen.

Wir checken ein.
Javier hat kein gültiges Reisedokument. Fast schon will ich lachen, dass er gar nicht mit kann, als die Dame am Schalter ihn irgendwie ermahnt, er aber doch mitfliegen kann. Doch nach Sao Paulo Congonhas wollen wir nicht. Wir wollen nach SP Guarulhos. Aber das geht nicht, weil wir sind auf Sao Paulo Congonhas gebucht.
Wer hat denn den Schrott gebucht????
Im gleichen Moment brechen wir in Gelächter aus. Wir wollten flexibel sein und darum sind wir mit dem Auto zum Flughafen gefahren.
Der aufmerksame Leser wird nun den Fehler im System erkennen … Wir sollen dort ankommen, wo unser Auto gerade mal nicht wohnt …

Doch damit nicht genug. Weil Fliegen ja so toll ist und weil wir aus 1,5 Flugstunden unbedingt 3 plus machen wollen, haben wir einen Stop-over in Curritiba gebucht. 45 Minuten nach Take-off, landen wir wieder, warten und starten dann wieder, damit wir weitere 45 Minuten über Congonhas kreisen, weil der Flughafen wegen starkem Regen gesperrt ist.
Als wir gefühlte 34 Stunden später landen, beschliessen wir, das Fahrzeug erst am nächsten Tag zu holen, denn wir haben keine Lust, uns durch den paulistanischen Regenverkehr zu quälen …

Wenn einer eine Reise tut …
… in 14 Tagen ist es wieder soweit …

Gehabt Euch wohl …
Ich …

Mittwoch, 22. Juni 2011

Meine Bank und ich ...

… und warum ich noch immer kein Geld habe !



Schlimmer geht immer.
Das ist schlicht und ergreifend eine unantastbare Tatsache.
Zugegeben, ich hoffte ja schon ein klein wenig, dass sich die Dinge hinsichtlich meiner Geldgeschäfte hier in Brasilenien bald zum Guten wenden würden, doch heute musste ich mich – mal wieder – eines besseren belehren lassen.

Nachdem ich vor einigen Tagen die hiesige Bank darüber in Kenntnis setzte, dass Geld aus Good Old auf dem Weg nach hier ist, wurde ich vorgestern von der richtigen Pamela gebeten, höchstpersönlich vorstellig zu werden, da wohl das Geld da sei und darauf warten würde, auf meinem Konto gutgeschrieben zu werden.
Am Nachmittag hab ich Zeit und mach mich auf den Weg zu Pamela.

Ja, inzwischen spreche ich fliessend Portugiesisch, kann eigenständig zwischen den Dialekten unterscheiden und wenn es denn sein muss, kann ich selbstverständlich in perfektem Dialekt antworten … Darum fällt es mir auch ganz und gar nicht schwer, Pamela zu folgen, als sie in noch fliessenderem Portugiesisch verbal auf mich eindrischt. Den Kanal hab ich schon wieder gestrichen voll, weil sie mir dauerhaft was von 2 Aufträgen erzählt und ich was unterschreiben soll, was ich nicht in Auftrag gegeben hab und und und …

Am Ende leiste ich mindestens, wenn nicht sogar noch mehr Unterschriften und bin 12 tausend ungrad Reales reicher … Zumindest glaube ich das … Zumindest steht es so auf dem Papier … Zumindest ist so rein gar nichts auf dem Konto …
Woher ich das weiss? Weil ich heute früh mal wieder ne Mail von Pamela im virtuellen Postkasten hatte. In dieser Mail stand dann wieder, dass ich vorbeikommen muss, weil ich noch mal was unterschreiben soll, weil da noch ein anderer Auftrag aufgetaucht ist und ausserdem müsste ich noch was unterschreiben, damit die 12 tausend ungrad Reales auf dem neuen Konto gutgeschrieben werden können.

Neues Konto??? Häääää?
Ich verstehe mal wieder so rein gar nichts, als dann auch noch das Telefon in Portugiesisch klingelt und mir Pamela in Lichtgeschwindigkeit: „Olá Marijana, tudo bem?“ entgegenschleudert. Was will die denn jetzt wieder von mir?
Bla bla bla. Ich verstehe nicht und bin total angefressen, weil sie sich weder die Mühe macht, mal langsamer zu reden oder vielleicht doch etwas langsamer zu reden. Und ich bin inzwischen nicht mehr gewillt den Bruchteil dessen zu verstehen, was ich verstehen könnte. Angefressen wie ich bin, frage ich ihr englische Löcher in den Bauch, bis sie völlig frustriert und total genervt den Hörer auf die Seite legt und mir sagt, sie würde mich auf dem Mobiltelefon zurück rufen.

In der Zwischenzeit steht meine Sprachkoordinatorin neben mir und will wissen, was los ist. Ich gebe die Kurzfassung von mir:
- Konto eröffnet
- Zahlung angewiesen
- Zahlung zurückgewiesen, weil juristische Personen nicht auf’s Konto einzahlen dürfen
- Firma informiert
- Dauerauftrag vom Konto der natürlichen Person MJ in Auftrag geben
- Zahlung angewiesen
- Pamela informiert
- Zahlung da
- Unterschrift geleistet
- jetzt neues Konto
- noch immer kein Geld

Um die Sache abzukürzen.
Heute habe ich erfahren, dass das Konto, welches ich eröffnet habe, nur ein temporäres Konto war. Auf dieses hätte ich so oder so keine Einzahlungen tätigen können, da ich noch immer „Ausländer“ war, als ich es eröffnet habe. Ich hätte am ATM Bares holen können, hätte es am Schalter einzahlen können und das war’s. Überweisungen und so wären auch nicht möglich gewesen … Darum hat die Firma auch nicht auf das Konto überweisen können. Und da ich mir jetzt selbst was überwiesen hab und inzwischen kein Ausländer mehr bin, weil ich ja meine komische polizeiliche Registrierung schon hinter mich gebracht habe, könnten jetzt juristische und auch natürliche Personen Geld auf das neue Konto überweisen.

Damit ich jetzt aber an die 12 tausend ungrad Kröten ran komme, muss ich erst das neue Konto aktivieren, damit das Geld dann dorthin transferiert werden kann und ich dann am nächsten Ersten die Überweisung für den Vermieter fertig machen kann.
Dazu muss ich aber wieder zur Bank gehen, irgendwas unterschreiben, mir wieder Geheimzahlen ausdenken und warten, bis ich die neue Karte habe, denn solange ich keine Karte habe, kann ich auch nichts überweisen …

Dann muss ich alle Banken und Firmen wieder informieren, wie wir zukünftig verfahren wollen und bis dahin bin ich noch immer geldlos, hab diese komische Pamela an der Backe und überhaupt hab ich mir das alles viel viel einfacher vorgestellt …

Gehabt Euch wohl …
Ich tu’s auch !

Montag, 20. Juni 2011

Vom Affen gebissen ...


… und der Schuh des Manitu !



Mit einem sensationellen Sonnenaufgang beginnt unser letzter Vormittag im Dschungel. Gleichwohl wir sehr früh dafür aufstehen mussten, so froh waren wir aber auch, uns genau das nicht entgehen zu lassen.
Wir haben es geschafft, unseren Guide dazu zu bringen, mit uns dann doch noch zu den Indianern zu fahren. Erst war's nicht möglich und dann aber doch. Warum das so war, weiss keiner – wichtig war nur, dass wir es doch noch zu den Indianern geschafft haben.
Welchem Stamm diese angehörten, weiss ich nicht mehr – es waren einfach zu viele Namen, die ich im Laufe der Reise merken musste. Dennoch, es war sehr interessant über deren Rituale zu erfahren und sich in der stammeseigenen Apotheke umzusehen. Das selbstgebraute Parfüm roch erstaunlich gut, obwohl es, wenn man der Cheffin des Stammes Glauben schenken darf, aus Delfin-Geschlechtsteilen hergestellt wurde. Es soll angeblich auch eine aphrodisierende Wirkung haben …
Jaaaa nu … Das Ausprobieren hab ich dann doch mal anderen überlassen.

Der kleine Affenschädel soll angeblich dem Manne ein besseres Denkvermögen bescheren und ich glaub der grosse Alligator-Kopp war den Frauen vorbehalten. Aber auch das krieg ich nicht mehr so gut hin … Potenzmittelchen in allen Farben und Formen gab es reichlich und die Häuptlings-Cheffin hätte sich sogar 3 Ehemänner halten können. Auf unsere Frage, wie viele sie denn geehelicht hätte, entgegnete sie nur, sie hätte sich für einen entschieden und das würde ihr auch reichen. Der sei nämlich schon kompliziert genug und weitere 2 könne sie wohl gar nicht handeln …

Der Tripp war super interessant und beim Mittagessen gab es viel zu erzählen. Der Check-Out war mit vollem Bauch auch recht schnell erledigt und um 1400 ging es wieder zurück nach Manaus.
Dort angekommen, beschliessen Tuti und ich, es langsam angehen zu lassen, da wir bereits für den darauffolgenden Tag „Meeting of the Waters“ auf dem Programm stehen hatten. Auch hier hat uns unser Guide ein tolle Angebot gemacht und so begaben wir uns auf den weg flussabwärts (noch immer auf dem Rio Negro) bis zu dem Punkt, an welchem der Rio Negro mit dem Salimoes zusammen trifft. Diese beiden Flüsse münden dann in den Amazonas. Das Besondere hier ist jedoch, dass der schwarz Rio Negro mit seinen 28 Grad und der hellbraune Salimoes mit seinen 22 Grad über mehrere Kilometer nebeneinander her fliessen, ohne sich zu vermischen. Die Grenze zwischen ist genau zu erkennen. Sensationell …

Danach stand noch ein Besuch eine Ecoparks und der Besichtigung der Wasserlilien an und unterwegs kehrten wir einfach mal so bei einer Familie ein, die sich nichts geringeres als eine Anakonda als Haustier halten … Nett … 3,8 Meter lang. Wie schwer sie war, weiss ich nicht, sie hatte nur einen dicken Bauch, weil sie gerade gefüttert wurde. Mann o Mann, da erlebt man was, bis man alt wird.

Der Vormittag geht viel zu schnell um und schon müssen wir fast wieder zurück, denn der Flieger wartet nicht …
Mit unseren Dschungelkrönchen im Gepäck machen wir uns auf den Weg zum Flughafen …

2130 ist es, als wir wieder im kalten Sao Paulo landen …

Doch wie heisst es so schön: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub …
Am Donnerstag steige ich wieder in den Flieger :-)

Gehabt euch wohl,
Eure Jana

Sonntag, 19. Juni 2011

Treffpunkt 0730 ...


… Abfahrt 0800 !



Wer nicht pünktlich ist, muss da bleiben.
Um 0830 legt das Boot dann endlich ab und ich frage mich, ob damit die brasilianische Pünktlichkeit zur Unpünktlichkeit gemeint ist. Wie auch immer es sich gestaltet, am Ende sitzen wir draussen auf dem Bug des kleinen Bootes und lassen uns den recht kühlen morgendlichen Wind um die Nasen wehen. Die Landschaft links und rechts vom Rio Negro ist beeindruckend. Wohin man auch blickt, überall erstrecken sich saftig grüne Regenwald-Berge. Es will einfach nicht enden …

Nach fast 2 Stunden erreichen wir die Ariau Amazon Towers und bestauenen zunächst mal alles.
Während Claudia sich darüber auslässt, wie toll doch alles ist hier, weiss ich noch nicht so recht, was ich von dem Hotel und vom Amazonas und überhaupt von dem ganzen Grün so wirklich halten soll. Ich weiss allerdings auch nicht so recht, was ich erwartet habe. Vielleicht ein 5 Sterne Hotel? Goldene Wasserhähne? Tja, da hat mir Claudia eines voraus, denn die wusste die Kategorie des Hotels gleich richtig einzuordnen und so informiert sie mich, dass wir wohl einem recht luxuriösen Dingens gelandet sind. Sie hätte, als sie Teile von Südamerika bereiste, wesentlich Schlimmeres gesehen.
Das Zimmer welches wir beziehen, ist mit einer A/C ausgestattet und können somit einem auf angenehme 23 Grad heruntergekühlten Zimmer den erholsamen Schlaf finden. Meistens jedenfalls, doch dazu später mehr.

Das Hotel scheint recht leer zu sein. Sehr angenehm, wie wir finden, denn so können wir uns in Ruhe umschauen und die Landschaft und Gegend geniessen. Ausser uns befindet sich noch ein russisches Mädel, welches allerdings in Rio de Janeiro lebt. Um 1200 treffen wir dann unseren Guide und besprechen die gebuchten Aktivitäten, wann wir was wo und vor allem wie machen. Am gleichen Nachmittag soll es schon losgehen. Piranha-Fischen steht zuerst auf dem Programm. Pünktlich um 1530 treffen wir uns am Steg und besteigen mit dem russischen Mädel, dem Guide und 2 weiteren Personen, die zur Hotelbelegschaft gehören, das kleine Boot. Da wir ausserhalb der Trockenzeit im Gebiet sind, müssen wir uns mit Booten durch die Baumwipfel navigieren.
Die Piranhas sind bald gefunden und die Angeln hat man uns auch recht schnell erklärt. Das Fleisch wird bereits aufgeschnitten und schon bald ist das Fischfutter angerichtet. Ich bin noch immer damit beschäftigt, die Umgebung zu erkunden und mit der Bambusangel zurecht zu finden, während an einer anderen Angel bereits die Zähne des Fischleins klappern. Zum Beweis, wie scharf die Zähne des Piranha's sind, hält Toninho dem kleinen Fisch ein dünnes Stöckchen zwischen die Beisserchen und schnipp-schnapp, Stock ab … Ich beschliesse, meine Finger ausserhalb der Zahnreichweite zu lassen und schleudere mein erstes Stück Fleisch ins Wasser.
Beim nächsten Ton klappern an Claudia's Angel die Zähnchen. Witzig.
Angeln macht Spass und die Fische sind mal gross und klein. Ich schaffe es, 2 Fische an Land zu ziehen.

Zum Abendessen gibt es eine Fischsuppe und der Piranha gibt der Suppe den entsprechenden Geschmack. Ich lerne, was Piranha bedeuted: Pira = Fisch; Nha = beissen. Fischbeiss also.

Gestärkt und gesättigt begeben wir uns zum 2. Ausflug des Tages. Alligator-Spotting. Spotting ist lustig, denn am Ende befand sich ein kleiner Alligator dann auch in unserem Boot … Irgendwie tat mir der Kleine schon leid, denn mir war nicht so klar, ob er sich wirklich so wohl fühlte oder nicht … Spannend war es jedoch, den Alligator mal zu berühren und zu wissen, wie sich seine Haut so anfühlt.

Ein aufregender erster Tag geht bei einem SKOL auf der Terrasse zu Ende. Kleine Äffchen leisten uns Gesellschaft und springen am Geländer des Stegs entlang und versuchen immer wieder hinter dem Tresen der offenen Bar Zucker zu klauen. Das allerdings gelingt ihnen meistens.

Der nächste Tag beginnt bereits um 0700 mit Frühstück. Die erste Aktivität am Dienstag ist ein Jungle Walk mit dem Guide und seinem Gehilfen. Zwar sind einige Besucher mehr im Hotel, dennoch sind Claudia und ich die einzigen, die zur Dschungel-Erkundung antreten. Auch sehr angenehm, zumal diese Touren schon ein wenig an Privattouren erinnern, da wir immer allein sind. Uns soll's recht sein, denn so kriegen wir alles mit, können alles anfassen und probieren und kriegen alles erklärt, wie wir das wollen. Auf der Fahrt zum Dschungel begegnen uns wieder viele Tiere. Diesmal sehr viele Vögel. Einen Alligator hab ich schwimmen sehen, doch der Motor unseres Bootes hat ihn verscheucht … Schade, zu gerne hätte ich ein Bild gemacht.
Beim Jungle-Walk erfahren wir vieles über die Bäume, Termiten, Riesenameisen, Blätter und und und. Das waren so viele Informationen, dass ich mir das alles gar nicht merken konnte, da unser Guide auch immer wieder die Einheimischen-Ausdrücke verwendet hat. Spannend war das allerdings auch und während unserer Wanderung wurden wir von Toninho zur Jungle-Princess und Jungle-Queen gekrönt … Die Bambusblätterkronen haben wir erst zur Heimfahrt wieder vom Kopf genommen.

Nach dem Mittagessen stand dann das sogenannte „Native's House“ auf dem Programm. Einheimische, die beschlossen haben, ganz allein und für sich auf einem kleinen Fleckchen Erde zu leben. Kleine Maniok Plantagen und der Verkauf von Früchten sichern ihr Einkommen. Eine weitere Einnahmequelle sind ganz bestimmt auch die Besucher, denn die kaufen immer wieder etwas im Souvenier-Shop (ich auch). Die Frau des Einheimischen Mannes hat irgendwann mal Tapioka-Pancakes gemacht. Tapioka scheint die extrahierte Stärke des Maniok zu sein, aber das weiss die Claudia besser als ich. Ich hab das nicht so ganz verstanden. Jedenfalls haben die Pfannkuchen richtig richtig gut geschmeckt, dass ich mir, als ich wieder zurück in Sao Paulo war, gleich mal dieses Mehl habe kaufen müssen.

Das Abendessen war mal wieder super lekker und frisch gestärkt haben wir uns auf eine kleine ausserplanmässige Paddeltour begeben, die uns unser Guide unter der Hand angedreht hat. Einmal mehr wusste ich nicht so recht, was ich erwartet hab und so laut ich zu Beginn geschrien hab, ich will die Tour machen, so hatte ich am Ende die Hosen aber auch gestrichen voll. Warum? Zunächst einmal, weil wir zu viert in einer Nussschale gesessen sind. Gewackelt hat das Ding, wie ein Kuhschwanz und im Wechsel hab ich mich auf's Paddeln und darauf nicht aus dem Boot zu fallen konzentrieren müssen. Erschwerend hinzu kam, dass ich zuerst ins Boot gestiegen bin und am Ende dann das Schlusslicht hab bilden müssen. Völlig „Polaroid“ hab ich immer nur nach hinten gehorcht, ob mir nicht gleich ein „Geist“ von hinten in den Po beisst … Dauerhaft war ich überzeugt davon, dass ein Alligator hinter uns her ist oder aber, dass mit meiner Paddel dem Kroko eins auf's Dach gebe. Claudia, die vor mir sass, hat sich vor Lachen kaum noch eingekriegt. Ja nu, so hab ich wenigstens zur Belustigung aller beigetragen :-) Schön und vor allem spannend war's dennoch …

Vier Tage – drei Nächte. So die Buchung. Also stand nun noch Tag 3 aus. Nach dem Frühstück – auch wieder um 0700 – ging es dann auf zum Natives Village. Einheimische, die nicht allein, sondern in einer Community leben. Schöne bunte Häuser, eine Schule, ein Fussballplatz, ein kleiner Supermarkt erwarten uns am Ende der Welt. Hier scheint die Zeit fast stehen geblieben zu sein. Es gibt eine Bar mit Digital-TV Anschluss. Die Kinder in der Schule versammeln sich und singen uns ein Lied. Nun weiss ich auch, wie Cashew Nüsse „hergestellt“ werden und dass die Frucht, an der sie hängen essbar ist. Sie schmeckt gut, doch ein Apfel schmeckt noch immer besser ;-) „My friend Mister Aligator“ (das hat der Guide immer gesagt) hat eine kleine Pousada da, in welcher man auch weit ab jeglicher Zivilisation auch übernachten kann. Klimaanlage haben die Zimmer nicht zu bieten, dafür aber ein Moskitonetz und ganz tolle Hängematten. Sogar einen Kontakt zur Aussenwelt kann man im Internet-Room herstellen. Spannend.
Der Nachmittag wäre eigentlich frei gewesen, doch unseres Guide sei Dank, kommen wir zu einer weiteren Paddeltour. Diesmal ein grösseres Boot und ich sitze diesmal in der Mitte. Es ist toll, als wir durch die Baumwipfel paddeln. Kein Motorbrummen, welches die Tiere verscheucht und so sehen wir viel mehr Vögel und hören vor allem viel mehr der für diesen Bereich typischen Geräusche. Einen Tukan hab ich leider nicht vor die Linse bekommen, dafür aber unzählige Landschaftsaufnahmen. So schön, dieses Fleckchen Erde … So so schön …

Tag 4 bricht an und wir beschliessen den Sonnenaufgang mitzuerleben. Das wollten wir bereits am Morgen zuvor tun und dafür hätten wir bereits um 0530 aufstehen müssen. Um 0530 hat am Vortag allerdings auch mein Wecker geklingelt, doch nachdem ich dem Rat meiner Freundin nicht folgen wollte und den Wecker um eine Stunde zurückzustellen, hat unser Wecker dann bereits um 0430 geklingelt. Das jedoch haben wir erst gemerkt, als der Wecker dann regulär zum Frühstück um 0630 geklingelt hat, es aber in echt dann Sonnenaufgangszeit war. Es war noch dunkel im Zimmer doch an Claudia's Gebrumme konnte ich merken, dass sie mich wohl innerlich verfluchte, da ich sie um den wertvollen Schlaf brachte … Tja, so ist das nun mal …
An Tag 4 jedoch begeben wir uns zur richtigen Uhrzeit nach draussen und sind uns mal wieder einig, dass das sich uns bietende Sonnenaufgangsspektakel das frühe Aufstehen wirklich rechtfertigt. Äffchen, Vögel, Delfine … Alles ist so früh schon unterwegs. So viele Tiere haben wir sonst nicht zu sehen bekommen …

To be continued.

Dienstag, 14. Juni 2011

Wieder da ...

… Besuch weg !



Kinder, wie die Zeit vergeht.
Gerade war’s noch der 1. April, ich stand heulend am Gate und wollte nicht in die grosse, weite Welt und jetzt war auch schon nach fast 2,5 Monaten der erste Besucher da. Nun ja, die erste Besucherin, um ganz genau zu sein.

Die Tuti hat den weiten Weg auf sich genommen, nur um mich in der neuen Heimat zu besuchen. Ach, und was war ich aufgeregt, bevor sie kam. Warum? Nun, Zahnschmerzen und ein Besuch bei Jürgen, war einer meiner Alpträume, als ich noch in der Casa in meinem Bett schlummern konnte. Ein weiterer Alptraum jedoch war, meinen Besuch allein mit dem Auto am Flughafen abholen zu müssen … Es wollte mir einfach nicht einleuchten, wie ich das bewerkstelligen sollte. Vermutlich war dies der Grund, weshalb ich vor Tuti’s Ankunft selbst kaum ein Auge zugetan habe und deshalb die halbe Nacht mit Daniel unterwegs war und somit nur zu 2 Stunden Schlaf kam.

Und so habe ich mich am 03. Juni vor dem Aufstehen auf den Weg zum Flughafen gemacht. Die Frau im GPS hat immer wieder gesagt, wo es lang geht, doch das hat mich leider nicht davon abgehalten, mich doch immer wieder auf’s Neue zu verfahren. Nach insgesamt 45 Minuten habe ich dann doch noch den Flughafen erreicht und stand jetzt nur noch vor der Herausforderung, den entsprechenden Ausgang zu finden. Dies war jedoch gar nicht so schwer, denn für internationale Ankünfte gibt es hier in Guarulhos eben nur einen Ausgang.

2 Kaffee später sehe ich die Tuti dann auch schon durch’s Gate kommen – ziemlich fertig, aber glücklich und in einem Stück. Und so trinken wir erst mal einen Kaffee, bevor wir uns durch den Grossstadtdschungel nach Hause kämpfen. Für die zuvor benötigten 45 Minuten benötigen wir geschlagene 3 Stunden, wobei ich an dieser Stelle ganz und gar nicht erwähnen möchte, dass wir uns auf dem Rückweg dann auch noch einen Teil der Strecke über einen Umweg zu meiner Wohnung durchkämpfen mussten …
Wir kommen an und das ist die Hauptsache.

Nach dem Auspacken folgt ein Bummel durchs Viertel, Mittagessen und ein Chopp in der „alten Kuh“, Shopping in der Joao Cachoeira und am Abend eine lekkere Picanha in der „Bar do Juarez“. Dazu fliessen selbstverständlich noch einige Choppi und am Ende fallen wir einfach nur noch müde zu Hause ins Bett.

Ausschlafen war dann um 0700 h für mich beendet, denn meiner Freundin scheint entfallen zu sein, dass ich vor 0900 nicht geweckt werden wollte. Und da sie den Rechner mit dem Gast-Account nicht zum Laufen bringen wollte und der Kaffee durch und ihr langweilig war, blicke ich, nachdem sie mich geweckt hat, in ein grosses Augenpaar und werde mit einem: „Guten Morgen, es ist schon sieben Uhr und mir ist langweilig!“, begrüsst. Mir bleibt also nichts anderes übrig, als mich der höheren Gewalt zu beugen, ein guter Gastgeber zu sein und mich aus dem Bett zu schieben.


Schnell steht der Plan für den Tag fest und so begeben wir uns mit dem kleinen Auto nach ausserhalb von Sao Paulo. Tuti sollte doch auch einen Teil meines Sightseeing-Samstags sehen und so schleppe ich sie in die „Serra Cantareira“, ins „O Velhao“, das Restaurant und den Park. Es gefällt ihr, wir machen viele Bilder und reden und schauen und reden und überhaupt ist alles ganz fein.

Zeitig sind wir wieder zu Hause und machen uns daran, unsere Taschen zu packen. Auf dem Flugticket nach Manaus steht nämlich, dass bereits um 0955 Abflug ist und wir um 0755 am Check-In sein sollen. Doch was nimmt man mit, wenn man in den Norden Brasiliens fliegt und es dort gefühlte 48 Grad bei einer durchschnittlichen Luftfeuchte von 99 % hat? Wie gut, dass ich mir darüber schon vorher Gedanken gemacht habe und so ist der Koffer relativ schnell gepackt. Baumwollschlafsack, Regencape, Trekkinghose, kurze Hosen, Shirts, Tops, Longsleeves, Mütze, Trekkingschuhe und jede Menge NoBite … Nur keine Moskito-Stiche riskieren … NoBite für die Klamotten, NoBite Spray, NoBite Gel … Tuti hatte sich vorher schon darüber ausgelassen, wie bekloppt ich doch sei … Doch das war nun sekundär, denn all das musste mit … Sicher ist sicher …

Ein Bier geht noch nach dem Packen und dann ab ins Bett, denn um 0530 h ist die Nacht um. 
Fehlerfrei ordere ich ein Taxi zum Flughafen und wir sind bester Laune und schon total gespannt darauf, was uns so erwarten wird, wenn wir im „Tropical Manaus“ ankommen werden. Der Transfer vom Flughafen zum Hotel war bereits organisiert und als wir landen und den brütend heissen Boden betreten, lächelt uns auch schon ein Agentur-Mitarbeiter an. Kaum sind wir draussen vor der Tür erschlägt mich die Hitze fast. Dass es in Sao Paulo wirklich richtig, richtig kalt ist, fällt mir jetzt erst auf. Während ich noch auf dem Flug mit eiskalten Händen und Füssen im Sitz zitterte, ist mir just in diesem Moment danach, mir sämtliche Klamotten vom Leib zu reissen. Ich kann mich gerade noch zurück halten und entledige mich nur meines Langarmshirts.

Der Bus, in den wir steigen, ist klimatisiert. Die Polster haben zwar auch schon bessere Zeiten gesehen, doch das tut hier und jetzt nichts zur Sache. Tuti und ich – naja, vielmehr ich – betätigen wiederholt den Auslöser der Kamera, denn das obligatorische Selbstauslöserfoto muss auch im Bus gemacht, damit wir alles haarklein dokumentieren können. Wenige Minuten später sind wir im Hotel und beziehen auch kurz danach unser Zimmer.
Leider handelt sich um ein Raucherzimmer und da wir das beide ja nicht mehr sind, wollen wir folglich auch das Zimmer nicht. Die Rezeption ist gleich verständigt und in meinem schlechten Portugiesisch mache ich klar, dass wir gern ein anderes Zimmer hätten. Auch das klappt ohne Problem und schon ziehen wir um.

Das Hotel hat einiges zu bieten. Wir schauen uns um und befinden einstimmt, dass es für hiesige Verhältnisse ein ziemlich luxuriöses Teil ist. Wichtig ist, dass wir die Gummischuhe dabei haben und dass die Klimaanlage voll funktionsfähig ist. Der Swimmingpool ist wenig bewohnt und einige der Hotelbewohner sonnen sich by the pool.  Wir irren indes umher und versuchen den oft ausgeschilderten Zoo zu finden. Irgendwann gelingt uns auch das und neben diversen Affenarten, einem Tiger, Vögeln und anderen Tieren gibt es natürlich auch viel Flora zu sehen. Die Affen haben es uns schon angetan und so lachen wir uns einen Ast über die Witzigkeit dieser Tiere. Als der Zoo um 1900 schliesst, beschliessen wir, uns nun doch noch ein Taxi in die Stadt zu nehmen, dort zu Abend zu essen und uns das viel umworbene „Teatro Amazonas“ anzusehen.

58 Real später steigen wir direkt an der Oper aus und stehen mitten auf dem im Kolonialstil umbauten Platz. Aus der Oper ertönt es opernhaft, direkt davor ein Freiluftmusical mit ganz tollen Ballett-Tänzerinnen, die umliegenden Kneipen und Restaurants voll mit Menschen. Überall riecht es nach Gegrilltem, Gebratenem, Gebackenem und hier und da zischt mal ein kühles Bier …
Wir haben Hunger und lassen uns mitten im Geschehen in einem Restaurant nieder. Es gibt Pizza, dazu ein Bier und viele Gespräche über Gott und die Welt, vor allem aber über Dies, Das und Jenes. Gesättigt verlassen wir das Lokal und ein Taxi ist auch schnell gefunden, um den doch recht weiten Rückweg zum Hotel anzutreten.

Die Nacht ist kurz, denn am nächsten Morgen steht bereits um 0800 Uhr das Boot zur nächsten Destination bereit …


To be contiued.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Die Bank ...

… und was ich noch dazu zu sagen habe !



Heute ist der 01.06.
Ich hoffe, dass ich die Bankreservierung auf meinem Kreditkarten-Konto los bin und endlich wieder aus den Vollen schöpfen kann.
Doch diese Frage werde ich erst später beantworten können, wenn ich dem Sicherheitsaspekt meiner Firma folge und den bewachten ATM in der Tiefgarage unseres Gebäudes benutze …

Doch gerade habe ich mir mal die Statistik angeschaut wie so die Statistik zu meinem Blog aussieht (zugegeben, ich hab diesen Knopf eben erst gesehen).
Da wären die Seitenaufrufe nach Browser vom 03.05. bis 01.06.:
Firefox 42%
Internet Explorer 32 %
Safari 10% (Nidda dürfte eine davon sein)
Chrome 9%
Iceweasel 5%
Opera <1%

Es gibt auch noch die Auflistung nach Posts, Zugriffsquellen und das Publikum …
Europa, Nordamerika, Südamerika – nur Asien fehlt noch … Lustig ist das …

Doch zurück zur Bank.
Die Mietkuh ist noch immer auf dem Eis – festgefroren im Packeis.
Gestern erreicht mich dann die erschütternde Nachricht, dass die brasilienische Zentralbank das Geld, welches mir die Firma geschickt hat, nicht auf meinem Konto gutschreiben kann bzw. wird. Und warum ist das so? Weil – und das wusste offenbar keiner – meine Form des Visas nicht zulässt, dass mir eine juristische Person, welche meine Firma ja zweifelsohne ist, Geld auf mein Konto transferriert. Dazu bin nur ich selbst, und zwar von meinem Privatkonto in good old, be- und ermächtigt.
Da hätten wir den Salat …
Ein zwei Anrufe später lande ich bei einer Dame der Bank meines Vertrauens, deren Namen mich Hoffnung schöpfen lässt: OHNESORG ! Ist das nicht toll??? Seit ich mit Frau Ohnesorg gesprochen habe und wir die Details haben klären können, bin ich in der Tat ohne Sorgen – hoffentlich. Ich meine, zumindest sieht es derzeit danach aus …

Der Dauerauftrag ist beauftragt und jetzt bleibt zu hoffen, dass alles klappt …

Was gibt’s noch? Nix mehr. Alles tudo !!!!
Ach so, ich verabschiede mich heute schon mal in den Urlaub. Am 13.06. bin ich wieder zurück und dann berichte ich wie es dort war, wo ich hingegangen sein werde, wenn ich wieder zurück bin und ich bin mir ziemlich sicher, dass mir und euch auch jede Menge schöner Bilder mitbringen werde.

Gehabt Euch wohl,
Eure Jana