… und noch einiges mehr !
Anbei die Aktivitätenliste in chronologischer Reihenfolge der ersten Argentinien-Woche. Heute mal in aller Kürze, da zum einen die Zeit recht knapp ist und mir zum anderen die Pein im rechten Arm derzeit den Spass am Schreiben verdirbt.
Samstag.
Anreise.
Abendessen in Puerto Madero mit den Kollegen.
Sonntag.
Ganztags arbeiten.
Abendessen mit den Kollegen in Puerto Madero.
Montag.
Eigentlich wäre frei gewesen, doch ich hab gearbeitet.
In Puerto Madero zum Abendessen mit den Kollegen
Dienstag.
Arbeiten.
Kein Abendessen für mich.
Mittwoch.
Der Jahrtausendsturm in Baires fordert 17 Tote.
Die Strassen stehen unter Wasser, ich schwimme mit dem Taxi ans Ende der Welt.
Es ist ein Abendessen mit den Kollegen im Restaurant „Del fin del mundo“.
Donnerstag.
Eigentlich wäre frei gewesen, doch ich hab mal wieder gearbeitet.
Abendessen mit den Kollegen. Diesmal nicht in Puerto Madero.
Karfreitag.
Sightseeing mit einem Mexikaner und einem Porteno.
Zentrum. Plaza de Mayo. San Telmo.
Ich erstehe einen antiken Silberanhänger.
Mit dem Mexikaner geh ich Fisch essen. In Puerto Madero.
Samstag.
Sightseeing mit einem Mexikaner.
Recoleta. Flohmarkt. Hard Rock Cafe. Und Eva Peron auf dem Friedhof.
Ich trinke ein Oktoberfestbier.
Den Abend darf ich mit und bei einer argentinischen Familie verbringen, die im kleinsten Familienkreis den 10. Geburtstag der Tochter des Haus feiert.
Kleinster Familienkreis = ca. 45 Personen.
Ostersonntag.
Ich will nicht aufstehen. Ich will liegen bleiben. Ich will keine Auferstehung. Zumindest nicht so schnell aus meinem Bett. Ich bleibe liegen. Bis 1330.
Dann treff ich mich mit dem Mexikaner. Wir erkunden die „Reserva Ecologica“.
Viel Natur. Viel Grün. Viele Moskitos – und alle, wie mir scheint, unbehandelt.
Ich habe mindestens, wenn nicht sogar noch mehr Stiche an: Schulterblättern, Augenbraue, Fussgelenk, Handinnenfläche, Hinterkopf, rechter Ellbogen.
Mit dem Mexikaner war ich beim Mexikaner essen. In Puerto Madero.
Montag.
Ein normaler Arbeitstag beginnt.
Unbewusst versorge ich kratzenderweise meine Moskitostiche. Kratzen verschafft LIN-DE-RUNG !!! Aber sowas von haste nicht gesehen.
Stunden später. Ein Bild des Grauens. Mein rechter Ellbogen hat sich ein einen glühenden Tennisball verwandelt. Es tut weh. Es brennt und die Kollegen schauen mich völlig entsetzt an.
Mal ganz davon abgesehen, dass in diesem Zustand niemand mit mir in Puerto Madero essen gehen will, will ich nur, dass das aufhört und ich wieder „normal“ aussehe … Zumindest um den Ellbogen rum.
Der Haus- und Hofarzt wird informiert. Mit Rezept in der Hand stiefel ich zur nächsten Apotheke, besorg das Mittel und schmier die Plörre noch beim Gehen auf die brennende Stelle, allerdings nicht, ohne mir die Hälfte davon noch über Shirt und Hose zu verteilen. Danach erfahre ich, dass es das Mittel auch mit ohne Farbe gegeben hätte. Der Tennisball ist noch da, doch er glüht nicht mehr so. Ein Antihistamin-Tablettchen hilft zumindest soweit, dass es mich nicht mehr am ganzen Körper juckt … Verdammt, einen solchen Stich hatte ich noch nie …
Und wenn ich nicht vorher noch ins Krankenhaus muss, weil die Allergie – und ich vermute es ist eine – immer schlimmer wird, werde ich heute mal statt dem Essen, dem Shoppen nachgehen …
Fröhliche Restostern.
Gehabt euch wohl.
Ich.